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29.11.2018

Dimitri Belenki erhält Ruth-Jeschke-Stipendium

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Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Damaris Anell Rendon, Prof. Achim Kramer, Prof. Clemens Schmitt, Prof. Britta Eickholt, Dimitri Belenki, Dr. Anja Bondke-Persson, Dr. Viva-Katharina Volkmann, Foto: Charité/Wiebke Peitz
Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Damaris Anell Rendon, Prof. Achim Kramer, Prof. Clemens Schmitt, Prof. Britta Eickholt, Dimitri Belenki, Dr. Anja Bondke-Persson, Dr. Viva-Katharina Volkmann, Foto: Charité/Wiebke Peitz

Die Kommission für Nachwuchsförderung der Charité hat das Ruth-Jeschke-Stipendium an den Nachwuchsforscher Dimitri Belenki vergeben. Für seine Forschung über die molekularen Eigenschaften von Tumorzellen erhält Belenki für ein halbes Jahr monatlich 1.200 Euro. Das Stipendium unterstützt Promovierende in den Fachgebieten Tumorimmunologie und molekulare Krebsforschung bei dem Abschluss ihrer Doktorarbeit.

In seiner Doktorarbeit untersucht Dimitri Belenki von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie der Charité die molekularen Eigenschaften von seneszent gewordenen Tumorzellen – Zellen, die sich in einer Art Ruhe- oder Schlafzustand befinden. Diese Zellen teilen sich nicht und können sich daher nicht unkontrolliert vermehren. Gleichzeitig sind sie aber noch stoffwechselbedingt aktiv und können mit ihrer Umgebung kommunizieren. Sie können so wieder aus dem Ruhezustand erwachen und wachsen.

Mit seiner bisherigen Forschung konnte Belenki zeigen, dass infolge einer Chemotherapie seneszent gewordene Tumorzellen ein bestimmtes, stammzellähnliches genetisches Programm anschalten. „Durch die gewonnenen Erkenntnisse können wir besser verstehen, wie unerwünschte, in Seneszenz erworbene Eigenschaften von Tumorzellen zustande kommen und wie man ihnen molekular entgegenwirken kann“, erklärt Belenki. Er forscht am Molekularen Krebsforschungszentrum (MKFZ) der Charité in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Clemens Schmitt, Direktor des MKFZ und stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie. Die Wissenschaftler konnten bereits Erkenntnisse ihrer Forschung in dem Fachjournal Nature veröffentlichen.

„Dimitri Belenki hat in seinem Antrag exzellente Vorarbeiten nachweisen können und in seinem Vortrag seine erfolgsversprechenden Forschungsarbeiten vorgestellt“, erklärt Prof. Dr. Achim Kramer, Vorsitzender der Kommission für Nachwuchsförderung an der Charité, die Auswahl des Stipendiaten.

Das Ruth-Jeschke-Stipendium wird seit 2016 für Promovierende mit abgeschlossenem Hochschulstudium für die Finanzierung von maximal einem Jahr zum Abschluss einer Promotion in den Fachgebieten Tumorimmunologie und molekulare Krebsforschung vergeben. Die Förderung ist Ruth Jeschke gewidmet, die ihr Vermögen testamentarisch der Charité zur Verfügung gestellt hat, um die Erforschung von Grundmechanismen bei der Entstehung von Tumoren zu unterstützen.

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